Aktuelles

Das Vergaberecht nach dem Bundesvergabegesetz (BVergG) zwängt die öffentlichen Auftraggeber wie Bund, Land oder Gemeinden und deren Dienststellen und Gesellschaften in ein enges Korsett und lässt diesen wenig Spielraum. Dies kann dazu führen, dass diese öffentlichen Auftraggeber aufgrund der Vorgaben des BVergG dazu gezwungen sind, Vertragspartner oder Angebote zu akzeptieren, die sie eigentlich nicht wollen.

Bei der Ausschreibung von Bauaufträgen ermöglicht aber die Vergabe mittels Totalunternehmer-Vertrags dem öffentlichen Auftraggeber völlig legal und innerhalb der zulässigen rechtlichen Grenzen des BVergG eine wesentlich größere Flexibilität:

Bei einem Totalunternehmer-Vertrag werden Planung und Ausführung in einer Hand gebündelt. Neben der größeren Flexibilität des Vergabeverfahrens ergeben sich noch andere Vorteile, wie zB die Vermeidung von fehleranfälligen „Schnittstellen“ zwischen Planer und ausführenden Unternehmen.

Im Rahmen eines inhouse-Seminars der HOHENBERG STRAUSS BUCHBAUER Rechtsanwälte werden aus juristischer und technischer Sicht folgende Themen behandelt:

DI Robert WENDL (WENDL ZT GmbH): "Praktische Abwicklung eines Großprojektes mit Totalunternehmer-Vertrag - Erfahrungen aus der Sicht des Auftraggebers"

Dr. Konstantin Pochmarski (HSB Rechtsanwälte): "Totalunternehmer-Vertrag und öffentliches Vergaberecht"

Ort und Zeit des Seminares:

Mittwoch 26.2.2014, 18:00 Uhr,

HOHENBERG STRAUSS BUCHBAUER Rechtsanwälte GmbH

8010 Graz, Hartenaugasse 6

Aufgrund beschränkter Teilnehmerzahl ersuchen wir um Anmeldung bis 14.2.2014.