Der Flächenwidmungsplan als zentrales Instrument der Örtlichen Raumplanung am DI, 13.10.2026, ZT-Forum Graz

  • VORTRÄGE
Okt. 2026

Am DI, 13.10.2026 von 14:00-18:00 Uhr ladet das ZIVILTECHNIKER-FORUM alle Ziviltechniker:innen, Repräsentant:innen von Gemeinden, planende Baumeister:innen und Ingenieurbüros, Mitarbeiter:innen der fachlich befassten Abteilungen des Landes Steiermark sowie Baubezirksleitungen und alle an der Thematik interessierte Zielgruppen sehr herzlich ein, dieses Seminar zu besuchen.

 

Überblick über den Seminarinhalt:

Wie viel darf in einem Flächenwidmungsplan stehen – und wie viel muss darin stehen, damit er rechtssicher und vollzugstauglich bleibt?

Flächenwidmungspläne müssen unterschiedlichste und oft gegenläufige Interessen miteinander in Einklang bringen: Baulandentwicklung, Betriebsansiedelungen, Wohnraumbedarf und Standorte für Energieerzeugungsanlagen auf der einen Seite – Bodensparen, Landschaftsschutz und der Erhalt unverbauter Räume auf der anderen.

Die Folge: Die Regelungsinhalte werden zunehmend komplex. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Bestimmtheit, Gesetzeskonformität und Vollzugstauglichkeit – nicht zuletzt vor dem Hintergrund einer zunehmend kritischen gerichtlichen Kontrolle von Flächenwidmungsplänen.

 

Wie gelingt also der Spagat zwischen inhaltlicher Komplexität und rechtlich eindeutigen, vollzugstauglichen Verordnungsvorgaben?

Mit genau dieser Frage hat sich die Abteilung 13 Umwelt und Raumordnung gemeinsam mit Raumplanern intensiv auseinandergesetzt. Entstanden sind Musterformulierungen für wiederkehrende Themen und Sachverhalte, die durch klare, straffe und gesetzeskonforme Texte samt entsprechenden Erläuterungen die Qualität der Planung erhöhen und zugleich Verfahren vereinfachen und beschleunigen sollen.

Im Seminar werden diese Ansätze ua von Mag. Mario Walcher beleuchtet sowie ihre Anwendung aus raumplanerischer und rechtlicher Sicht vorgestellt.

Das Programm finden Sie unter ZT-FORUM – Programmübersicht

 

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